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Die Chance für pflegende Angehörige

Endlich Urlaubszeit! Für die meisten von uns bedeuten die „schönsten Wochen des Jahres“ Reisen, Erholung, raus aus dem Alltag.
Aber wo bleibt die pflegebedürftige Mutter; die schon viele Jahre in der Familie betreut wird?
Oder der Schwiegervater, der seit einem Sturz gehbehindert und deshalb ständig auf Pflege angewiesen ist?
Über eine Million Menschen in Deutschland pflegen einen Angehörigen zu Hause.
Sie werden oft von Gewissensbissen geplagt, wenn sich nach jahrelangem Verzicht endlich einmal an sich denken und beispielsweise in den
Urlaub fahren möchten. Dabei ist eine Auszeit von der häuslichen Pflege für alle Beteiligten wichtig. Egal ob Urlaub, eine berufliche
Fortbildung oder Ausfall wegen eigener Erkrankung – eine Pause für Angehörige lässt sich organisieren: zum Beispiel mit Hilfe einer
stationären Kurzzeitpflege. Das Haus Felicia bietet diese Möglichkeit an und versorgt ihre Gäste mit allem, was sie brauchen.
Mehr Infos, oder eine detaillierte Kostenaufstellung können Sie telefonisch unter 06772 96338 0 anfordern.

Heimentgelt (Vollstationär) ab 01.04.2017
(Faktor 30,42 Tage/Monat)

Pflegegrade -->

0

1

2

3

4

5

Pflege

19,03

32,34

33,78

49,96

66,82

74,38

Unterkunft

11,01

11,01

11,01

11,01

11,01

11,01

Verpflegung

7,34

7,34

7,34

7,34

7,34

7,34

Investitionskosten

14,80

14,80

14,80

14,80

14,80

14,80

Summe

52,18

65,49

66,93

83,11

99,97

107,53

Leistung der Pflegekasse (mtl.)

0,00

125,00

770,00

1.262,00

1.775,00

2.005,00

Eigenanteil nach Abzug der Pflegekasse (mtl.)

1.587,32

1.867,21

1.266,01

1.266,20

1.266,08

1.266,06



Kurzzeitpflege
Es gelten die Sätze der vollstationären Pflege. Bei der Kurzzeitpflege übernimmt die Pflegekasse bis zu 28 Tage pro Kalenderjahr einen Anteil in Höhe von bis zu maximal 1.612,00 €.
Bei weiteren Fragen, nehmen Sie bitte mit Ihrer zuständigen Krankenkasse Kontakt auf.

Wenn Pflegen krank macht

Frauen tragen die größte Last, wenn es um die Pflege und Betreuung kranker Angehöriger geht. Häufig übernehmen sie nach der Kindererziehung diese schwierige Aufgabe, mehr oder weniger unterstützt vom Rest der Familie. Für viele von ihnen hat sich so eine Rundum-Job im Laufe der Zeit zu einer starken körperlichen und psychischen Dauerbelastung entwickelt. Für die kranke Mutter oder den kranken Vater ist oft schwer zu verstehen, wie groß die tägliche Herausforderung an ihre pflegenden Angehörigen ist. Diese wiederum fühlen sich häufig unverstanden, unfrei, sie reagieren ungewollt schroff und ungeduldig. Oft zerbröckeln Partnerschaften und ganze Familien, wenn Angehörige unter Pflegestress leiden und sich keinen entspannenden Ausgleich erlauben. „ Das ist doch meine Mutter, sie war immer für mich da. Ich kann sie doch jetzt nicht einfach fremden Menschen überlassen“, meinen viele der Betroffenen.

Auch mal an sich selbst denken

Gerade im Sommer sind zahlreiche Pflegebedürftige zu Gast im Hause Felicia. Manche Familien kommen schon seit Jahren gern hierher, bringen Ihre pflegebedürftigen Angehörigen in die Kurzzeitpflege und genießen dann den Urlaub im schönen Taunus. So eine Auszeit kommt allen zugute: Die Pflegenden gewinnen Abstand und sammeln neue Kräfte und auch die Pflegebedürftigen lernen zur Abwechslung andere Menschen kennen.

Kurzzeitpflege ist anders als Pflege zu Hause

„Kurzzeitpflege ist nicht wie zu Hause, darüber muss man sich klar sein. Dafür gibt es hier Möglichkeiten, die ein zu Hause Pflegender allein gar nicht bieten könnte“. Im Haus Felicia finden die Bewohner eine Menge Abwechslung. So gibt es Therapie- und Freizeitangebote mit täglich wechselndem Programm, vom Singkreis über Gymnastikübungen bis zum Gedächtnistraining. Im Haus Felicia arbeiten neben dem Pflegepersonal auch Ergotherapeuten und Krankengymnasten. Alle unter einem Dach. Jahreszeitenfeste sind immer eine willkommene Gelegenheit zum Feiern, und bei schönem Wetter werden Ausflüge in die Umgebung organisiert. Eine Fahrt zum Kaffeetrinken wird für den Pflegegast die Kurzzeitpflege zum besonderen Urlaubserlebnis.

Im Urlaub auch wirklich abschalten

Den alten Menschen fällt die Umstellung in der neuen Umgebung oft leichter, als es die Angehörigen anfangs glauben möchten. Das Vertrauen in die Pflege außerhalb der heimischen vier Wände ist aber spätestens nach dem ersten Aufenthalt gewonnen. Viele bringen anfangs lange Listen mit, aus Sorge, wir könnten bei Mutter oder Vater etwas Wichtiges vergessen. Andere rufen täglich an oder kommen vorbei. Das ist sicher ein Lernprozess. Pflegende Angehörige sollten im Urlaub dann auch wirklich abschalten und auch mal loslassen können. Den Weg von der Kurzzeit- zur Langzeitpflege ist ein gleitender Übergang.

Kein Umzug in eine fremde Umgebung mehr.

Man fühlt sich nun sicherer, weil im Notfall immer jemand zur Stelle ist.
Dank der Entlastung durch die Kurzzeitpflege können Mutter und Tochter die gemeinsame Zeit wieder entspannt verbringen.
Selbst ist sie häufig auch die Chance, sich langsam mit einem dauerhaften Heimaufenthalt vertraut zu machen.
Auch wer einen zunächst vorübergehenden Pflegeaufenthalt nutzen möchte, sollte sich ausführlich beraten lassen und das Heim vorher anschauen.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen gerne durch die Einrichtung, informieren über die Angebote, beraten zur Kostenregelung und leisten Hilfe bei der Antragstellung an die Pflegekasse.
Wenn es in diesem Sommer wieder nicht geklappt hat mit dem Urlaub, dann lässt ich ja vielleicht im nächsten Jahr eine Auszeit von der Pflege organisieren.